April, April … zu früh gefreut

Gerade als man dachte, der Spuk sei vorbei, passiert das Unfassbare:
Die Straße, die eigentlich schon wieder geschlossen war, wird an jedem einzelnen Haus auf der einen Straßenseite erneut aufgebaggert.

Ohne Vorwarnung.
Ohne Hinweis.
Ohne irgendeine Form von Kommunikation.

Gemeinde und Baufirma bleiben stabil in ihrer Strategie des
„Wir sagen einfach gar nichts.“

Warum das Ganze?
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein schlechter Witz.
Auf den zweiten erkennt man:
Beim Verlegen der Kanalrohre wurden zwar die Häuser angeschlossen —
aber offenbar blockierte der alte Kanal, der immer noch im Erdreich schlummert, die endgültige Anbindung.

Also reißt man die Straße einfach nochmal auf.
Haus für Haus.
Abschnitt für Abschnitt.
Von hinten nach vorne.

Man hätte natürlich auch den alten Kanal gleich ersetzen können.
Der liegt inzwischen ja nicht mehr auf Privatgrund, sondern auf den Flächen, die an die Gemeinde übertragen wurden.
Nur am Anfang der Straße wäre ein kleiner Schwenk nötig gewesen —
aber das wäre ja Planung gewesen.

Stattdessen:
Keine Info.
Keine Übersicht.
Keine Ahnung, wann welche Zufahrt wieder blockiert ist.
Und vor allem:
Keine Perspektive, wie lange das jetzt noch dauern soll.

Aus Belustigung wurde längst Frustration.
Und inzwischen wächst der Ärger —
über eine Durchführung, die man nur noch als inkompetent bezeichnen kann.
Eine Maßnahme, die 2023 groß angekündigt wurde,
aber seitdem vor allem eines zeigt:

Wie man es nicht macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert