Der August beginnt – und mit ihm die große Leere.
Keine Maschinen.
Keine Arbeiter.
Keine Markierungen.
Keine Info.
Nur die „Straße“, die inzwischen eher einer Mondlandschaft gleicht:
Schlaglöcher, Dreck, lose Steine, Staub.
Ein Zustand, der selbst für Oedenreuths Baustellen‑Standards bemerkenswert ist.
Man fragt sich:
Ist das jetzt die finale Oberfläche?
Ein experimenteller Belag?
Ein Beitrag zur Verkehrsberuhigung?
Doch dann kommt die Erklärung – nicht von der Gemeinde, nicht vom Markt Roßtal, sondern von einem Arbeiter der Baufirma.
Und die hat es in sich:
Der Arbeiter sagt es beiläufig:
„Wir sind jetzt weg.
Der Markt Roßtal war wohl nicht zufrieden.
Asphalt macht jetzt eine andere Firma.“
Und plötzlich ergibt alles Sinn. Oder eigentlich gar nichts.
Denn:
- Die Straße ist offen
- Die Baustelle ist ungesichert
- Die Oberfläche ist zerstört
- Die Anwohner warten seit Monaten
- Und die Gemeinde… schweigt
Aber immerhin weiß man jetzt:
Die Firma, die alles aufgerissen hat, macht den Asphalt nicht.
Das übernimmt jemand anderes.
Irgendwann.
Vielleicht.



