Man glaubt es kaum: Kaum ist alles angeschlossen und verdichtet, tauchen plötzlich neue Zeichen auf dem Boden auf. Rot, grell, unkommentiert – wie immer ohne jede Information.



Die Hoffnung auf Asphalt weicht der Befürchtung, dass es erneut nicht nach dem Motto „Straße auf – Kanal rein – Straße zu“ weitergeht.
Und tatsächlich: Es passiert das Unglaubliche. Die Straße, die gerade erst wieder halbwegs hergestellt war, wird erneut aufgerissen. Ohne Vorwarnung. Ohne Hinweis. Ohne Rücksicht auf parkende Autos.

Der gleiche Graben, in dem der neue Kanal liegt, wird wieder ausgebaggert. Diesmal für Leerrohre – vermutlich Glasfaser. Zuschütten, verdichten, wieder aufreißen – ein Kreislauf aus unnötiger Zeitverschwendung.
Man fragt sich: Wer koordiniert hier eigentlich was? Warum werden Arbeiten nicht gebündelt, sondern nacheinander ausgeführt – jedes Mal mit neuen Sperrungen, neuen Schäden, neuen Nerven?
Die Straße, die keine mehr ist, bleibt ein Sinnbild für kommunale Planung, die offenbar nur eines kennt: Chaos mit System.