Seit Anfang März sind die Baumaschinen wieder am Start. Pünktlich morgens geht’s los, und bis in den Abend wird fleißig gebaggert. Kanalrohr für Kanalrohr wühlen sich die Maschinen voran, und man merkt: Jetzt passiert wirklich etwas.





Und wie mittlerweile nicht anders zu erwarten: Keine Informationen. Von niemandem.
Weder von der Baufirma, noch von der Gemeinde, noch von irgendeiner Stelle, die theoretisch dafür zuständig wäre, den Anwohnern mitzuteilen, was eigentlich gerade passiert.
Also blieb es spannend. Jeden Tag aufs Neue.
Welche Zufahrt ist heute frei? Welche Grundstücke sind erreichbar? Wo steht plötzlich ein Bagger, wo gestern noch ein Auto stand? Und welcher Zugang ist heute wieder dicht, ohne dass man weiß, warum?
Trotz allem:
Nach Monaten des Stillstands fühlt es sich richtig gut an, dass es endlich weitergeht.
Der Lärm, der Dreck, die Umwege — alles halb so wild, wenn man sieht, dass sich etwas bewegt.




