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  • Kanalsanierung Oedenreuth

    Kanalsanierung Oedenreuth

    Der Kanal in dem Dörfchen Oedenreuth war so sanierungsbedürftig, dass die Gemeinde Roßtal, wenn sie weiterhin tatenlos zusehen würde, Probleme bekommen hätte.

    Eine erste Information der Bürger erfolgte im Jahr 2017. Fertigstellung des Kanals scheint wohl in 2025 gelegen zu haben. So recht weiß man es nicht, da immer noch Bauarbeiten im oberen Teil der Oedenreuther Hauptstraße stattfinden – oder besser gesagt nicht stattfinden sondern ruhen (Stand 03.2026).

  • Es geht los!

    Straße auf, Kanal rein, Straße zu.

    Der erste Schritt kam überraschend – und erneut ohne jegliche vorherige Information an die Bürger. Am 06. September 2024 begann der Markt Roßtal mit den Bauarbeiten: Straße auf.

    Auf dem westlichen Teil der Oedenreuther Hauptstraße, ab der Kreuzung Heuweg bis zum Ortsausgang, wurde ein Streifen der Fahrbahn abgefräst – genau dort, wo die neue Trasse des Kanals verlaufen soll.

    Blick Richtung Oedenreuth Ortsmitte

    Gut zu erkennen ist der geplante Verlauf des neuen Kanals. Der bisherige Kanal verläuft links neben der Straße – dort, wo er seit Jahrzehnten liegt.

    Blick Richtung Ortsausgang, Roßtal

    Bestes Wetter und ein milder Spätsommer ließen hoffen, dass es nun tatsächlich schnell gehen würde mit dem angekündigten Prinzip:
    „Straße auf, Kanal rein, Straße zu.“

  • Bürgerversammlung Kanalsanierung

    Am 28.06.2023 lud der Markt Roßtal zu einer Bürgerversammlung im Gasthof Kressenhof in Oedenreuth ein, um über die geplante Kanalsanierung zu informieren.

    Die Veranstaltung war gut besucht. Vorgestellt wurde das Sanierungskonzept, das für die westliche Oedenreuther Hauptstraße im Wesentlichen auf die Formel hinauslief:
    „Straße auf, Kanal rein, Straße zu.“

    Nachfragen aus der Bürgerschaft, ob in diesem Zusammenhang auch die äußerst dürftige Straßenbeleuchtung – bestehend aus zwei Leuchten aus den 1970er Jahren – verbessert werden könne, wurden von den Vertretern des Marktes mit genau dieser Formel beantwortet:
    „Straße auf, Kanal rein, Straße zu.“

    Ebenso wurde angeregt, Leerrohre für Glasfaser oder eine mögliche Nahwärmeversorgung mitzuverlegen. Auch hier lautete die Antwort unverändert:
    „Straße auf, Kanal rein, Straße zu.“

    Damit endete die Informationspolitik des Marktes Roßtal zur Kanalsanierung. Weitere Hinweise, Planungsdetails oder Aktualisierungen wurden den Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr mitgeteilt.

  • Erste Information der Bürger 2017

    2017 wurde die Kanalsanierung noch unter den Rahmenbedingungen der damaligen Straßenausbausatzung geplant. Im Rathaus Roßtal informierte die Gemeinde im Rahmen einer Bürgerversammlung über verschiedene Möglichkeiten zur Erneuerung des Kanalsystems.

    Die Veranstaltung hinterließ jedoch einen eher verwirrenden Eindruck. Der Vortrag wirkte unstrukturiert, und auch die begleitende PowerPoint-Präsentation konnte keine klare Linie vermitteln. Viele Fragen blieben offen oder wurden nur ausweichend beantwortet.

    Die Prämisse lautete, den Kanal aus den Privatgrundstücken herauszunehmen. Warum, da nahezu alle Grundstückseigentümer auf der nördlichen Straßenseite – mit Ausnahme des ersten Grundstücks vom Heuweg kommend – Flächen an die Gemeinde abtreten mussten, blieb unverständlich. Durch diese Abtretungen wäre der Kanal nicht mehr auf Privatgrund verlaufen und eine neue, zweite Trasse wäre nicht notwendig gewesen.

    Weiter unten, kurz nach dem alten Milchhäusla, verläuft der sanierte Kanal ebenfalls zunächst durch ein Baugrundstück und anschließend bis zur Pumpstation (ehemalige Kläranlage) über einen privaten Acker. Warum dies dort problemlos möglich war, während es im oberen Bereich angeblich ausgeschlossen sei, blieb offen.

    Es ist auch nicht bekannt, welche vertraglichen Regelungen zwischen den Grundstückseigentümern und der Gemeinde getroffen und grundbuchamtlich dokumentiert wurden.